Seis uf de Bei

Kleidertausch

Dieses Jahr durfte der Kleidertausch sein 10 Jähriges Jubiläum feiern. Am 24. April fand wieder der beliebte Anlass statt. Ein grosses Dankeschön an das Organisationsteam rund um den Kleidertausch!

Heilkräuter Workshop

Ein Abend ganz im Zeichen der Natur und ihrer wohltuenden Kräfte: Der kürzlich durchgeführte Heilkräuter-Workshop von Kreativ77 in der Gärtnerei Waldispühl bot den Teilnehmenden eine inspirierende Auszeit vom Alltag und spannende Einblicke in die Welt der Kräuter.

Im Mittelpunkt stand die Wirkung von Heilpflanzen – insbesondere in Form ätherischer Öle. Judith Stäger erläuterte uns die Hintergründe, warum wir bestimmte Düfte mögen oder ablehnen und wie uns ätherische Öle dabei helfen können zu verstehen, was wir brauchen. Mit viel Neugier und Offenheit tauchten die Anwesenden in die Vielfalt der Düfte ein, liessen diese bewusst auf sich wirken und erfuhren, wie unterschiedlich Kräuter Körper und Geist beeinflussen können.

Nach dem theoretischen Teil wurde es praktisch: Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer gestaltete einen eigenen «SackGsund Sack» unter sachkundiger Anleitung von Kaia Böhninger.

Mit Erde und Substrat gefüllt und individuell mit drei frei wählbaren Kräutern bepflanzt, entstanden kleine, persönliche Kräutergärten zum Mitnehmen. Dabei kam auch der Austausch nicht zu kurz – angeregte Gespräche über die Wirkung und Verwendung der Pflanzen bereicherten den kreativen Prozess.

Den stimmungsvollen Abschluss bildete ein gemütlicher Apéro, bei dem die Teilnehmenden den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen liessen. Die besondere Umgebung der Gärtnerei trug wesentlich zur gelungenen Stimmung bei und verlieh dem Workshop einen ganz eigenen, naturnahen Charme.

Ein rundum gelungener Anlass, der Wissen, Sinneserfahrung und Gemeinschaft auf harmonische Weise miteinander verband.

Makramee Kids

Stark auch ohne Muckis

Im digitalen Zeitalter ist innere Stärke wichtiger denn je. Kinder stehen früh unter Gruppendruck, vergleichen sich viel und erleben digitale Konflikte. Umso bedeutender ist es, ihre Resilienz und Selbstbehauptung zu fördern.
Am 26. Februar fand in Sins der Elternvortrag «Stark auch ohne Muckis» statt. Referentin Sandra Schillig zeigte praxisnah und humorvoll, wie Kinder Konflikte souverän meistern und Provokationen mit innerer Klarheit begegnen können.

Anhand eines Beispiels zu Lästereien erklärte sie, wie Gedanken unser «Kopfkino» starten und Gefühle, Handlungen sowie Erfahrungen prägen. Besonders spannend war das Thema «Fakt vs. Interpretation»: Wir leben oft in einer interpretierten Welt und merken, wie sehr Körperhaltung – mutig oder schüchtern – unsere Wahrnehmung beeinflusst und wie wichtig die richtige Haltung ist.

Das Tiermodell verdeutlichte, warum Kinder unterschiedlich auf Konflikte reagieren und wie sie lernen, ruhig, klar und selbstbewusst zu bleiben. Eine zentrale Botschaft lautete: Liebe ist stärker als Hass. Kinder lernen, Konflikten nicht mit Gegenangriff, sondern mit Haltung und bewusster Energie zu begegnen.

Praktische Strategien zeigten, wie Kinder entscheiden, wie viel Energie sie in eine Situation investieren – etwa, wenn ihnen ein Gegenstand weggenommen wird. Resilienz ist wie ein Muskel: Sie muss geübt und trainiert werden. Eine eindrückliche Übung machte deutlich: Der wichtigste Begleiter im Leben ist man selbst.

Painting in the dark

Der «Painting in the Dark»-Anlass war ein Abend voller Kreativität, Farbe und besonderer Atmosphäre. Schon beim Betreten des Raumes wurde klar: Dieser Event würde anders sein als gewöhnliche Malkurse. Der Raum wurde abgedunkelt und nur von geheimnisvollem Schwarzlicht erhellt. Unter diesem besonderen Licht begannen die fluoreszierenden Farben intensiv zu leuchten und verwandelten die Umgebung in eine faszinierende Neonwelt.

Nach einer kurzen Einführung konnten die Teilnehmenden ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Mit Pinseln, Schwämmen und viel Experimentierfreude entstanden auf den Leinwänden leuchtende Kunstwerke – von abstrakten Farbexplosionen über filigrane Muster bis hin zu ausdrucksstarken Motiven. Besonders spannend war es, zu beobachten, wie sich die Farben im Schwarzlicht veränderten und scheinbar zum Leben erwachten.

Die lockere Stimmung, begleitet von Musik und angeregten Gesprächen, machte den Abend zu einem rundum gelungenen Erlebnis. Es wurde gelacht, ausprobiert und sich gegenseitig inspiriert. Für viele war es eine neue Erfahrung, Kunst in einem so aussergewöhnlichen Setting zu schaffen – fernab von Perfektion, dafür ganz nah am kreativen Flow.
Am Ende des Abends durfte jede und jeder stolz das eigene leuchtende Kunstwerk mit nach Hause nehmen – als Erinnerung an einen besonderen Anlass, der Kunst, Gemeinschaft und eine Prise Magie auf wunderbare Weise verbunden hat.

Body'n Brain

Am 17. Januar fand ein Elternvortrag nach dem Body’n-Brain-Konzept statt, organisiert durch den Kreativ77. Referiert wurde von Dardane Tetaj und Sandra Schillig, zertifizierten Body’n-Brain-Trainerinnen.

Der Vortrag war interaktiv, praxisnah und bewegungsreich. Teilgenommen haben Eltern sowie Lehrpersonen, die zahlreiche konkrete Impulse für den Schul- und Familienalltag mitnehmen konnten.

Im Zentrum stand die Frage, wie Kinder ihre Konzentration im Unterricht und beim Lernen zu Hause verbessern können. Die Teilnehmenden erhielten alltagstaugliche Tipps, wie Hausaufgaben entspannter, fokussierter und mit mehr Freude statt Leistungsdruck gelingen. Dabei wurde aufgezeigt, wie Lernen durch Bewegung, Spass und Interesse nachhaltiger wird – auch unterstützend bei AD(H)S, Legasthenie/LRS und Dyskalkulie.

Das Body’n-Brain-Konzept verbindet gezielte Bewegung mit kognitiven Übungen. So werden Kinder motiviert, Lernblockaden können reduziert und Konzentration sowie Lernleistung gestärkt werden. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem dominanten Auge: Durch dessen Bestimmung kann der optimale Sitzplatz im Klassenzimmer gewählt werden – ein oft unterschätzter Faktor für Ruhe, Fokus und Aufnahme des Lernstoffs.

Der Vortrag zeigte eindrücklich, wie Lernen ohne Druck, dafür mit Bewegung, Freude und Struktur gelingen kann. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchwegs sehr positiv.